Der dritte Teil ist nun online. Dort geht es um die Vorbereitungsspiele und es gibt eine Kleinigkeit zu gewinnen.
Hört einfach mal rein...

 

Ab der kommenden Saison gibt es ein neues Fanprojekt, das die Wolfsburger Eishockeyfans mit Eindrücken, Meinungen und Infos rund um die Grizzlys versorgen will. Der Podcast "3on3 Overtime" wird einmal monatlich über Spiele und Spieler der Grizzlys in einer größeren Ausgabe berichten und dazwischen immer einmal kleinere Beiträge wie Interviews mit Offiziellen, Spielern und Fans veröffentlichen.
Verantwortlich für Umsetzung und Inhalt sind mit Sven (Initiator), Yannik (WAZ) und Martin (FC Grizzly Adams) drei Eishockeyfans aus Wolfsburg, die sich nun in regelmäßigen Abständen ihres Lieblingsthemas annehmen werden.
Inhaltlich werden sich die monatlichen Ausgaben, wie der Name "3on3 Overtime" schon sagt, aus drei Bereich zusammensetzen: Rückblick auf die zuletzt bestrittenen Begegnungen, Ausblick auf kommende Aufgaben und "Querblick". Hinter dem letzten Punkt verbergen sich Themen aus nationalem und internationalem Eishockeygeschehen, aber sicher auch oft regionale Ereignisse rund um das Eishockey wie Aktionen der Wolfsburger Fans und Fanclubs.
Der 1. Eishockey-Fanclub Grizzly Adams steht dieser Idee positiv gegenüber und wird Euch in Zukunft auf seinen Social Media Präsenzen über die neuen Ausgaben des Podcast informieren.
Mittlerweile ist neben dem ersten auch der zweite Teil der Premierenausgabe erschienen, den ihr nun unter dem folgenden Link finden könnt. Da es sich nicht um eine "reguläre" Ausgabe (4 Wochen) handelt, sondern um Saisonrückblick und -ausblick, ist das Ganze recht üppig geraten. Die Verantwortlichen geloben für kommende Ausgaben "Besserung" ;).
Viel Spaß damit!

Zur Premierenausgabe Teil 1 und 2 geht's HIER

Im letzten Spiel der Saison feierte der lange verletzte Kris Foucault doch noch sein Comeback und sollte dabei am Ende zum Matchwinner für die Grizzlys werden.
Die ersten 40 Minuten der Partie gehörten allerdings den Gästen aus Iserlohn, die ihre teils deutliche Überlegenheit einfach nicht in Tore umgewandelt bekamen. Wie schon zuletzt am Pulverturm scheiterten die gegnerischen Stürmer dabei ein ums andere Mal am überragend agierenden David Leggio im Tor der Grizzlys. Lediglich Lean Bergmann war es nach einem haarsträubendem Wolfsburger Fehlpass (8.) gelungen, den Wolfsburger Goalie bis dahin zu überwinden. Fehlpassgeber Machacek hatte zur Mitte der Partie (33.) den äußerst schmeichelhaften Ausgleich markieren können und den Spielverlauf damit reichlich ad absurdum geführt. Als Iserlohn dann per Doppelschlag (41./43.) die längst verdiente deutliche Führung herstellen konnte, schien die Partie die vorhersehbare Entwicklung zu nehmen. Zumal erneut ein Shorthander und ein schnelles Tor nach Ablauf des eigenen Powerplays finstere Erinnerungen an die Begegnung in Straubing weckten.
Doch weit gefehlt! Die bis dahin ohne jede Durchschlagskraft agierenden Grizzlys legten tatsächlich noch einmal einen höheren Gang ein und kamen durch Sparres Alleingang (44.) und Fausers Abstauber (46.) zum kaum für möglich gehaltenen Ausgleich. Selbst Matsumotos Treffer (53.) zum 3:4 schien das Team von Hans Kossmann nun nicht mehr aus der Bahn werfen zu können - die Grizzlys blieben jetzt dran. Und dann kam er, der vermutliche letzte große Auftritt des Wolfsburger Ausnahmespielers, der in drei Spielzeiten gerade einmal so viele Spiele in orange absolvieren konnte, wie andere Spieler in einer Saison. Sein Treffer zum 4:4 versüßte das späte Comeback nicht unerheblich und die gesamte Mannschaft ließ es sich nicht nehmen, dem leidgeprüften Kollegen persönlich zu seiner Rückkehr zu gratulieren. Als ihm nach 14 Sekunden Verlängerung auch noch der Gamewinner gelingen sollte, flog ein letztes Mal in dieser so gruseligen Saison das Hallendach davon und es durfte tatsächlich noch einmal ausgelassen gefeiert werden. So konnten die stattliche Kulisse (3662) die Spielzeit mit einer Siegesfeier ausklingen lassen, und so mancher wird in Gedanken wohl schon bei einem neuen, besseren Anlauf in 19/20 gewesen sein.


0:1 Bergmann 8.Min
1:1 Machacek (Sparre - Bergman) 33.Min PP 5-4
1:2 Florek (Weidner - Yeo) 41.Min SH 4-5
1:3 Camara (Schmidt - Caporusso) 43.Min
2:3 Sparre 44.Min
3:3 Fauser (Aubin - Möchel) 46.Min
3:4 Matsumoto (Dotzler) 53.Min
4:4 Foucault (Likens) 56.Min
5:4 Foucault (Wrenn - Furchner) 61.Min

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Was für ein Endspurt - Wolfsburg mit viertem Sieg in Folge! Die Grizzlys fegten den Gast aus Bremerhaven förmlich vom heimischen Eis und verdienten sich den 4:0 Sieg vor allem dank einer überragenden ersten Spielhälfte. Schon in der 7.Minute hatte Jeremy Welsh seinem ehemaligen Arbeitgeber den ersten Leistungsnachweis ins Netz gelegt und dabei eine schöne Kombination seiner Reihe über die Linie gearbeitet. Und auch im weiteren Verlauf sollten die 10-Jahre-Pokalsieg Retro-Trikots das Wolfsburger Team offenbar tüchtig beflügeln...und zusätzlich das nötige Glück bringen. Die Grizzlys spielten auch weiterhin schnell, hart und ungewohnt genau, so dass Aubins Abstauber zum 2:0 und Machaceks 3:0 (23./26.) den rund 600 mitgereisten Pinguins-Fans frühzeitig den Zahn zogen. Die mit rund 3400 Zuschauern würdig gefüllte Halle feierte folglich nicht nur ihre Pokalhelden samt Pokal vor dem Spiel (Dshuni als Pokalträger, Einwurf durch Milley und Magowan!), sondern auch bis zum Abpfiff das aktuelle, weit weniger erfolgreiche Team. Als Welsh schließlich mit dem vierten Treffer (32.) den Doppelpack geschnürt hatte, schien sich das Hauptaugenmerk der Gastgeber von Minute zu Minute mehr auf die Verteidigung des Shut-outs denn auf weitere Tore zu verschieben. Und nun kam gegen ersatzgeschwächte Gäste auch das Glück zu den hart arbeitenden Grizzlys und ihrem überragend agierenden Goalie zurück. Trotz bester und zunehmend zahlreich werdender Einschusschancen gelang den Pinguins tatsächlich kein einziger Treffer: Entweder Leggio, ein sich aufopfernder Vordermann, der Pfosten oder die Bremerhavener Unfähigkeit - einer war immer zur Stelle, um den Anhängern aus Fishtown den Torjubel zu vermiesen.
Am Ende konnte man festhalten: Auch auf dieser Baustelle (Nordderby) gelingt den Grizzlys zum Ende der Saison eine kleine Wiedergutmachung. Ein mitreißender Auftritt und schönster Sonnenschein ließen wohl kaum einen Wolfsburger ohne ein Lächeln im Gesicht die Heimreise antreten. Wer hätte noch vor Kurzem gedacht, dass es einem tatsächlich leid tun würde, dass diese Saison keine Verlängerung für uns bereithält?

1:0 Welsh (Machacek - Sparre) 7.Min
2:0 Aubin (Fauser - Möchel) 23.Min
3:0 Machacek (Sparre - Welsh) 26.Min
4:0 Welsh (Machacek - Bergman) 32.Min

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Es war ein ärgerliches Abbild der laufenden Saison, das die Grizzlys bei ihrem Gastspiel am Pulverturm ablieferten. Selbst ein weiterhin gut aufgelegter Leggio im Tor und das zweimalige Drehen der Partie sollten am Ende nicht für weitere Punkte oder gar den Sieg reichen.
Im ersten Drittel war das Team aus dem Bremerhaven-Spektakel zunächst nicht wiederzuerkennen. Unkonzentriert und immer einen Schritt zu langsam konnten die Grizzlys sich glücklich schätzen, dass der Gastgeber enorme Probleme im Abschluss offenbarte, teils das leere Tor nicht traf bzw. in David Leggio seinen Meister fand. Für das einzige Tor der Tigers (4.) im ersten Spielabschnitt war letztlich eine Menge Glück nötig gewesen, die Grizzlys konnten durch Furchners Shorthander (15.) obendrein schmeichelhaft ausgleichen. 
Im zweiten Abschnitt setzten die Gäste mit einem spektakulär herauskombinierten Treffer durch Dan Sparre (25.) dem Frust der Gastgeber zunächst die Krone auf - doch die sollten zurückschlagen! Mit einem Doppelschlag (31./32.) durch Williams und Laganière konnten die Tigers endlich ihre durchgängige, wenn auch nicht drückende Überlegenheit nutzen und das Ergebnis an den Spielverlauf anpassen. Es blieb nicht die letzte spektakuläre Wende in dieser wilden Begegnung.
Nun zeigte Wolfsburg die lange vermisste Reaktion und setzte den Hausherren mit viel Biss und endlich auch mehr Tempo ordentlich zu. Per Doppelschlag (47./48.) drehte die Partie erneut. Erst staubte Höhenleitner zum Ausgeich ab, dann vergoldete Welsh seine Puckeroberung an der der gegnerischen blauen Linie mit einem Knaller ins Kreuzeck. Doch wer glaubte, dass Wolfsburg nun die zunehmende Spielkontrolle nutzen würde, um den Sieg über die Zeit zu bringen, der sah sich eines Schlechteren belehrt. Bei eigener Überzahl (!) und zwei Minuten vor dem Ende gaben die Grizzlys die Partie noch komplett aus der Hand. Zum dritten Mal ließen zwei schnelle Tore Freud und Leid die Seiten wechseln - dieses Mal allerdings endgültig. In Unterzahl gelang zunächst Connolly (59.) der Ausgleich, dann durfte auch Topscorer Williams - direkt von der Strafbank kommend - noch einmal alleine auf Leggio zufahren (60.) und den Pulverturm endgültig zur Explosion bringen. 
Kapitän Furchner kommentierte im anschließenden Interview die Leistung seines Teams entsprechend genervt und zog den bereits erwähnten Vergleich der gesamten Saison mit dem haarsträubenden Verlauf dieser Partie. Insbesondere die Endphase des Spiels schlug dem Wolfsburger Urgestein dabei sichtbar aufs Gemüt...
   

1:0 Aulin (Acolatse - Eriksson) 4.Min
1:1 Furchner (Höhenleitner) 15.Min SH 4-5
1:2 Sparre (Wurm - Machacek) 25.Min
2:2 Williams (Connolly) 31.Min
3:2 Laganière (Eriksson) 32.Min
3:3 Höhenleitner (Fauser - Krupp) 47.Min
3:4 Welsh 48.Min
4:4 Connolly (Acolatse - Eriksson) 59.Min
5:4 Williams (Connolly) 60.Min

Das war doch noch einmal ein Highlight für die leidgeprüften Dauerkartenbesitzer der Grizzlys! Zum 10jährigen Jubiläum des Pokalsiegs hatte der EHC seine treuesten Fans zum Empfang in der Eisarena geladen und der größte Teil der weit über 1000 Dauerkarteninhaber war diesem Ruf gefolgt. Mit den beiden Dauerbrennern Furchner und Höhenleitner waren auch zwei Spieler des aktuellen Kaders vertreten, die sich sichtlich über das Wiedersehen mit ihren ehemaligen Teamkameraden freuten. Zwar waren lediglich fünf weitere Pokalhelden von damals anwesend, doch angesichts der beruflichen Verpflichtungen (teilweise immer noch im Bereich Eishockey) und der zu bewältigenden Entfernungen sollte dies nicht zu sehr verwundern. Aus Deutschland waren die Verteidiger David Danner und Petr Macholda und Goalie Dshunussow zu Gast, die allesamt mit einem breiten Lächeln von ihrer Zeit in Wolfsburg erzählten und die Eindrücke des Pokalsiegs noch einmal Revue passieren ließen. Moderiert von Stephan Hox (Radio 21) und Christopher Gerlach feierten die Fans dann die Rückkehr zweier Wolfsburger Eishockeylegenden: Mit Norm Milley und Ken Magowan war es dem Verein gelungen die zwei absoluten Publikumslieblinge des damaligen Teams in die Eisarena zu lotsen, die ebenfalls ausführlich über ihre momentanen Tätigkeiten, aber vor allem über den Abend (und die Nacht) des größten Erfolgs der Vereinsgeschichte berichteten.
Während Norm Milley mittlerweile den Spitzenreiter der kanadischen OHL trainiert, gab Frauenschwarm Magowan in bestem Deutsch seinen aktuellen Beruf zum Besten: Beer-Salesman! Als Repräsentant einer Brauerei hatte der sympathische Torjäger von einst dieses Mal sogar aus zwei Gründen den Neid aller Männer im Publikum auf seiner Seite. Gut gelaunt gingen die anwesenden Cracks im Anschluss den Autogrammwünschen der Fans nach, während das öffentliche Training den gelungenen Nachmittag abrundete.

Bilder des Pokalsiegs 2009 findet ihr HIER

Bilder der Pokalparty im Kaufhof (Erstveröffentlichung!) gibt es HIER

Bilder vom heutigen Event gibt es dann HIER

Viel Spaß beim Träumen von besseren Zeiten!
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