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Kris Foucault schenkt Grizzlys den Sieg

  • Geschrieben von Martin
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Im letzten Spiel der Saison feierte der lange verletzte Kris Foucault doch noch sein Comeback und sollte dabei am Ende zum Matchwinner für die Grizzlys werden.
Die ersten 40 Minuten der Partie gehörten allerdings den Gästen aus Iserlohn, die ihre teils deutliche Überlegenheit einfach nicht in Tore umgewandelt bekamen. Wie schon zuletzt am Pulverturm scheiterten die gegnerischen Stürmer dabei ein ums andere Mal am überragend agierenden David Leggio im Tor der Grizzlys. Lediglich Lean Bergmann war es nach einem haarsträubendem Wolfsburger Fehlpass (8.) gelungen, den Wolfsburger Goalie bis dahin zu überwinden. Fehlpassgeber Machacek hatte zur Mitte der Partie (33.) den äußerst schmeichelhaften Ausgleich markieren können und den Spielverlauf damit reichlich ad absurdum geführt. Als Iserlohn dann per Doppelschlag (41./43.) die längst verdiente deutliche Führung herstellen konnte, schien die Partie die vorhersehbare Entwicklung zu nehmen. Zumal erneut ein Shorthander und ein schnelles Tor nach Ablauf des eigenen Powerplays finstere Erinnerungen an die Begegnung in Straubing weckten.
Doch weit gefehlt! Die bis dahin ohne jede Durchschlagskraft agierenden Grizzlys legten tatsächlich noch einmal einen höheren Gang ein und kamen durch Sparres Alleingang (44.) und Fausers Abstauber (46.) zum kaum für möglich gehaltenen Ausgleich. Selbst Matsumotos Treffer (53.) zum 3:4 schien das Team von Hans Kossmann nun nicht mehr aus der Bahn werfen zu können - die Grizzlys blieben jetzt dran. Und dann kam er, der vermutliche letzte große Auftritt des Wolfsburger Ausnahmespielers, der in drei Spielzeiten gerade einmal so viele Spiele in orange absolvieren konnte, wie andere Spieler in einer Saison. Sein Treffer zum 4:4 versüßte das späte Comeback nicht unerheblich und die gesamte Mannschaft ließ es sich nicht nehmen, dem leidgeprüften Kollegen persönlich zu seiner Rückkehr zu gratulieren. Als ihm nach 14 Sekunden Verlängerung auch noch der Gamewinner gelingen sollte, flog ein letztes Mal in dieser so gruseligen Saison das Hallendach davon und es durfte tatsächlich noch einmal ausgelassen gefeiert werden. So konnten die stattliche Kulisse (3662) die Spielzeit mit einer Siegesfeier ausklingen lassen, und so mancher wird in Gedanken wohl schon bei einem neuen, besseren Anlauf in 19/20 gewesen sein.


0:1 Bergmann 8.Min
1:1 Machacek (Sparre - Bergman) 33.Min PP 5-4
1:2 Florek (Weidner - Yeo) 41.Min SH 4-5
1:3 Camara (Schmidt - Caporusso) 43.Min
2:3 Sparre 44.Min
3:3 Fauser (Aubin - Möchel) 46.Min
3:4 Matsumoto (Dotzler) 53.Min
4:4 Foucault (Likens) 56.Min
5:4 Foucault (Wrenn - Furchner) 61.Min

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Niederlage in Straubing beendet Siegesserie

  • Geschrieben von Martin
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Es war ein ärgerliches Abbild der laufenden Saison, das die Grizzlys bei ihrem Gastspiel am Pulverturm ablieferten. Selbst ein weiterhin gut aufgelegter Leggio im Tor und das zweimalige Drehen der Partie sollten am Ende nicht für weitere Punkte oder gar den Sieg reichen.
Im ersten Drittel war das Team aus dem Bremerhaven-Spektakel zunächst nicht wiederzuerkennen. Unkonzentriert und immer einen Schritt zu langsam konnten die Grizzlys sich glücklich schätzen, dass der Gastgeber enorme Probleme im Abschluss offenbarte, teils das leere Tor nicht traf bzw. in David Leggio seinen Meister fand. Für das einzige Tor der Tigers (4.) im ersten Spielabschnitt war letztlich eine Menge Glück nötig gewesen, die Grizzlys konnten durch Furchners Shorthander (15.) obendrein schmeichelhaft ausgleichen. 
Im zweiten Abschnitt setzten die Gäste mit einem spektakulär herauskombinierten Treffer durch Dan Sparre (25.) dem Frust der Gastgeber zunächst die Krone auf - doch die sollten zurückschlagen! Mit einem Doppelschlag (31./32.) durch Williams und Laganière konnten die Tigers endlich ihre durchgängige, wenn auch nicht drückende Überlegenheit nutzen und das Ergebnis an den Spielverlauf anpassen. Es blieb nicht die letzte spektakuläre Wende in dieser wilden Begegnung.
Nun zeigte Wolfsburg die lange vermisste Reaktion und setzte den Hausherren mit viel Biss und endlich auch mehr Tempo ordentlich zu. Per Doppelschlag (47./48.) drehte die Partie erneut. Erst staubte Höhenleitner zum Ausgeich ab, dann vergoldete Welsh seine Puckeroberung an der der gegnerischen blauen Linie mit einem Knaller ins Kreuzeck. Doch wer glaubte, dass Wolfsburg nun die zunehmende Spielkontrolle nutzen würde, um den Sieg über die Zeit zu bringen, der sah sich eines Schlechteren belehrt. Bei eigener Überzahl (!) und zwei Minuten vor dem Ende gaben die Grizzlys die Partie noch komplett aus der Hand. Zum dritten Mal ließen zwei schnelle Tore Freud und Leid die Seiten wechseln - dieses Mal allerdings endgültig. In Unterzahl gelang zunächst Connolly (59.) der Ausgleich, dann durfte auch Topscorer Williams - direkt von der Strafbank kommend - noch einmal alleine auf Leggio zufahren (60.) und den Pulverturm endgültig zur Explosion bringen. 
Kapitän Furchner kommentierte im anschließenden Interview die Leistung seines Teams entsprechend genervt und zog den bereits erwähnten Vergleich der gesamten Saison mit dem haarsträubenden Verlauf dieser Partie. Insbesondere die Endphase des Spiels schlug dem Wolfsburger Urgestein dabei sichtbar aufs Gemüt...
   

1:0 Aulin (Acolatse - Eriksson) 4.Min
1:1 Furchner (Höhenleitner) 15.Min SH 4-5
1:2 Sparre (Wurm - Machacek) 25.Min
2:2 Williams (Connolly) 31.Min
3:2 Laganière (Eriksson) 32.Min
3:3 Höhenleitner (Fauser - Krupp) 47.Min
3:4 Welsh 48.Min
4:4 Connolly (Acolatse - Eriksson) 59.Min
5:4 Williams (Connolly) 60.Min

Erster Saisonsieg im Nordderby!

  • Geschrieben von Martin
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Was für ein Endspurt - Wolfsburg mit viertem Sieg in Folge! Die Grizzlys fegten den Gast aus Bremerhaven förmlich vom heimischen Eis und verdienten sich den 4:0 Sieg vor allem dank einer überragenden ersten Spielhälfte. Schon in der 7.Minute hatte Jeremy Welsh seinem ehemaligen Arbeitgeber den ersten Leistungsnachweis ins Netz gelegt und dabei eine schöne Kombination seiner Reihe über die Linie gearbeitet. Und auch im weiteren Verlauf sollten die 10-Jahre-Pokalsieg Retro-Trikots das Wolfsburger Team offenbar tüchtig beflügeln...und zusätzlich das nötige Glück bringen. Die Grizzlys spielten auch weiterhin schnell, hart und ungewohnt genau, so dass Aubins Abstauber zum 2:0 und Machaceks 3:0 (23./26.) den rund 600 mitgereisten Pinguins-Fans frühzeitig den Zahn zogen. Die mit rund 3400 Zuschauern würdig gefüllte Halle feierte folglich nicht nur ihre Pokalhelden samt Pokal vor dem Spiel (Dshuni als Pokalträger, Einwurf durch Milley und Magowan!), sondern auch bis zum Abpfiff das aktuelle, weit weniger erfolgreiche Team. Als Welsh schließlich mit dem vierten Treffer (32.) den Doppelpack geschnürt hatte, schien sich das Hauptaugenmerk der Gastgeber von Minute zu Minute mehr auf die Verteidigung des Shut-outs denn auf weitere Tore zu verschieben. Und nun kam gegen ersatzgeschwächte Gäste auch das Glück zu den hart arbeitenden Grizzlys und ihrem überragend agierenden Goalie zurück. Trotz bester und zunehmend zahlreich werdender Einschusschancen gelang den Pinguins tatsächlich kein einziger Treffer: Entweder Leggio, ein sich aufopfernder Vordermann, der Pfosten oder die Bremerhavener Unfähigkeit - einer war immer zur Stelle, um den Anhängern aus Fishtown den Torjubel zu vermiesen.
Am Ende konnte man festhalten: Auch auf dieser Baustelle (Nordderby) gelingt den Grizzlys zum Ende der Saison eine kleine Wiedergutmachung. Ein mitreißender Auftritt und schönster Sonnenschein ließen wohl kaum einen Wolfsburger ohne ein Lächeln im Gesicht die Heimreise antreten. Wer hätte noch vor Kurzem gedacht, dass es einem tatsächlich leid tun würde, dass diese Saison keine Verlängerung für uns bereithält?

1:0 Welsh (Machacek - Sparre) 7.Min
2:0 Aubin (Fauser - Möchel) 23.Min
3:0 Machacek (Sparre - Welsh) 26.Min
4:0 Welsh (Machacek - Bergman) 32.Min

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Gelungenes Dauerkarten-Event mit Pokalhelden

  • Geschrieben von Martin
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Das war doch noch einmal ein Highlight für die leidgeprüften Dauerkartenbesitzer der Grizzlys! Zum 10jährigen Jubiläum des Pokalsiegs hatte der EHC seine treuesten Fans zum Empfang in der Eisarena geladen und der größte Teil der weit über 1000 Dauerkarteninhaber war diesem Ruf gefolgt. Mit den beiden Dauerbrennern Furchner und Höhenleitner waren auch zwei Spieler des aktuellen Kaders vertreten, die sich sichtlich über das Wiedersehen mit ihren ehemaligen Teamkameraden freuten. Zwar waren lediglich fünf weitere Pokalhelden von damals anwesend, doch angesichts der beruflichen Verpflichtungen (teilweise immer noch im Bereich Eishockey) und der zu bewältigenden Entfernungen sollte dies nicht zu sehr verwundern. Aus Deutschland waren die Verteidiger David Danner und Petr Macholda und Goalie Dshunussow zu Gast, die allesamt mit einem breiten Lächeln von ihrer Zeit in Wolfsburg erzählten und die Eindrücke des Pokalsiegs noch einmal Revue passieren ließen. Moderiert von Stephan Hox (Radio 21) und Christopher Gerlach feierten die Fans dann die Rückkehr zweier Wolfsburger Eishockeylegenden: Mit Norm Milley und Ken Magowan war es dem Verein gelungen die zwei absoluten Publikumslieblinge des damaligen Teams in die Eisarena zu lotsen, die ebenfalls ausführlich über ihre momentanen Tätigkeiten, aber vor allem über den Abend (und die Nacht) des größten Erfolgs der Vereinsgeschichte berichteten.
Während Norm Milley mittlerweile den Spitzenreiter der kanadischen OHL trainiert, gab Frauenschwarm Magowan in bestem Deutsch seinen aktuellen Beruf zum Besten: Beer-Salesman! Als Repräsentant einer Brauerei hatte der sympathische Torjäger von einst dieses Mal sogar aus zwei Gründen den Neid aller Männer im Publikum auf seiner Seite. Gut gelaunt gingen die anwesenden Cracks im Anschluss den Autogrammwünschen der Fans nach, während das öffentliche Training den gelungenen Nachmittag abrundete.

Bilder des Pokalsiegs 2009 findet ihr HIER

Bilder der Pokalparty im Kaufhof (Erstveröffentlichung!) gibt es HIER

Bilder vom heutigen Event gibt es dann HIER

Viel Spaß beim Träumen von besseren Zeiten!

Wolfsburg landet dritten Sieg in Folge

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem 0:3 Erfolg in Schwenningen gelingt den Grizzlys der dritte Sieg in Folge und doch ist die Play-off Hoffnung endgültig dahin. Da sowohl Nürnberg als auch Berlin ihre Partien knapp gewinnen konnten, ist eine erneute Wolfsburger Teilnahme an den Play-offs somit ausgeschlossen, da das extrem schlechte Torverhältnis der Grizzys diese unmöglich macht.
In Schwenningen zeigte sich das Team von Hans Kossmann weiter von seiner stabilen Seite und ließ die Gastgeber zu keinem einzigen Torerfolg kommen. Gestützt auf einen weiterhin in Bestform agieren David Leggio im Tor blieben die teils gefährlichen Konter der Schwäne völlig ohne Konsequenzen für die etwas spielstärkeren Gäste. Es dauerte schließlich bis zur 30.Minute bis die ausgeglichene Partie ihren ersten Treffer sah: Jeremy Dehner war es, der mit einem gezielten Schlenzer die doppelte Überzahl seines Teams ausnutzen konnte und die Grizzlys auf die Gewinnerstraße schickte. Fünf Minuten später erhöhte der frisch genesene Alex Weiß (zweites Spiel nach langer Pause) auf 0:2 und fasste im Interview die Strategie der Grizzlys für das letzte Drittel passend zusammen: Hauptaugenmerk auf die Defensive und nach Möglichkeit das Spiel mit einem Konter entscheiden.
Gesagt - getan: Nach einem Lattentreffer der Gastgeber landete Wolfsburg das frühe 0:3 durch Gerrit Fauser (44.) - per Konter! Zwar schien der Tabellenletzte zu keinem Zeitpunkt die Partie aufzugeben, aber eine Chance sie zu gewinnen konnte man spätestens ab diesem Moment nicht mehr wirklich erkennen. So basteln die Grizzlys zwar nicht mehr an der elften Play-off Teilnahme in Folge, doch weiterhin an einem einigermaßen versöhnlichen Saisonabschluss. Das Duell mit dem Rivalen von der Küste dürfte am Sonntag allerdings eine echte Herausforderung werden: Gegen die Pinguins hat Wolfsburg in dieser Saison noch keinen Punkt ergattern können und zudem gleich zwei desaströse Vorstellungen abgeliefert. Man darf gespannt sein, ob auf der Zielgeraden vielleicht doch noch der erste Sieg im Nord-Derby gelingt!


0:1 Dehner (Sparre - Machacek) 30.Min PP 5-3
0:2 Weiß (Karachun - Dehner) 35.Min 
0:3 Fauser (Aubin - Möchel) 44.Min

Knapper 2:1 Sieg gegen Augsburg

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys kommen noch einmal in Fahrt. Mit dem zweiten Heimsieg in Folge, erneut gegen einen Gegner vom anderen Ende der Tabelle, hielt das Team von der Aller die letzte kleine Hoffnung auf Platz 10 am Leben. Am Ende des ersten Spielabschnitts hatte allerdings noch nicht viel auf eine Fortsetzung des Lichtblicks gegen Mannheim hingedeutet. Wolfsburg hatte sich zunächst mit fahrigem Abwehrverhalten und wenig Spielfluss mit 0:1 ins Hintertreffen gebracht, den Treffer durch Fraser (8.) praktisch selber aufgelegt. Pechvogel Likens reparierte seinen Fehler auf die ihm eigene Art und brachte im Mitteldrittel einen gut platzierten Schlenzer zum verdienten Ausgleich aufs Tor der Gäste (37.). Sein Kapitän hatte den verzögerten Schuss unhaltbar abfälschen können, bevor Machacek in doppelter Überzahl (39.) die Partie sogar zugunsten der Gastgeber drehen konnte.
Das zu Beginn etwas einseitige Spiel war da längst unterhaltsamer geworden, beide Teams erspielten sich auch weiterhin Chancen, um dem Spiel die Entscheidung bzw. eine weitere Wendung zu geben. Doch vor allem Wolfsburgs Goalie sollte sich an diesem Abend, wie schon gegen die Adler, als entscheidender Faktor herausstellen: Kein Panther kam bis zur Schluss-Sirene am glänzend aufgelegten David Leggio vorbei, so dass der nächste Grizzly-Dreier schließlich in trockenen Tüchern war. Ob Wolfsburg ein zweites "Play-off-Wunder" gelingt, bleibt angesichts der Abstände zu den drei vor ihnen liegenden Teams aber weiterhin mehr als fraglich...   

0:1 Fraser (Gill) 8.Min
1:1 Furchner (Likens - Cassels) 37.Min
2:1 Machacek (Sparre - Dehner) 39.Min PP 5-3

Wolfsburg gewinnt Eishockeyparty gegen Adler

  • Geschrieben von Martin
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In der mit 3542 Zuschauern gut gefüllten Eisarena feierten die Grizzlys schon so etwas wie einen vorgezogenen, aber durchaus gelungenen Saisonabschluss. Über 1200 Mannheimer Fans waren ihrem Team per Sonderzug oder mit dem Auto gefolgt und hatten die erste Hälfte der Begegnung, wie ihr Team, den Takt angegeben. Ein Glück, dass das Wolfsburger Team offenbar einmal wieder einen dieser besonderen Tage hatte, die es meist nur gegen Spitzenteams der Liga zu geben scheint.
Nach Likens' frühem Führungstreffer (6.) schlugen die Adler ihrerseits noch vor der ersten Pause durch Lehtvuori (13.) und Desjardins (19.) zurück. Dabei dominierten die Gäste fast die gesamten ersten zwanzig Minuten und ließen die Hausherren kaum zu Atem kommen. Alle Treffer fielen bis dahin in Überzahl - und dabei sollte es auch vorerst bleiben: Das statistisch schlechteste Powerplay der Liga konnte im Mitteldrittel tatsächlich gleich zweimal seine üble Quote ein wenig verbessern und drehte durch Aubins krachende Direktabnahme (28.) und Sparres Treffer aus der 31.Minute die bis dahin eher einseitige Partie. Nun feierte eher der Wolfsburger Anhang und genoss die überraschend hochwertige Kost seines Teams erst einmal in vollen Zügen. Selbst als Mannheims Eisenschmid doch noch der erneute Ausgleich (52.) gelang, natürlich in Überzahl, hatten die Grizzlys eine Antwort parat. Das einzige Tor bei gleicher Spieleranzahl auf dem Eis blieb somit Nick Latta vorbehalten, der mit seinem knallharten One-Timer (56.) fast eine Kopie von Aubins Gewaltschuss abliefert - nur eben nicht in Überzahl. Mit enormem Einsatz und einer gehörigen Portion Glück (gleich drei Pfostentreffer für die Adler) kämpfte Wolfsburg schließlich die Mannheimer Gäste nieder und setzte mit Furchners Schuss ins leere Tor (60.) das finale Ausrufezeichen hinter ein begeisterndes Eishockeyspiel.    

1:0 Likens (Aubin - Fauser) 6.Min PP 5-4
1:1 Lehtvuori (Adam - Smith) 13.Min PP 5-4
1:2 Desjardins (Eisenschmid - Katic) 19.Min PP 5-4
2:2 Aubin (Sparre - Bergman) 28.Min PP 5-4
3:2 Sparre (Wrenn) 31.Min PP 5-4
3:3 Eisenschmid (Desjardins - Wolf) 52.Min PP 5-4
4:3 Latta (Likens - Karachun) 56.Min
5:3 Furchner (Likens) 60.Min ENG

 

Bilder vom Spiel gibt es HIER

Grizzlys verlieren auch den vierten Vergleich mit Krefeld

  • Geschrieben von Martin
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Besuche der Grizzlys in Krefeld haben schon seit Jahren etwas von "Dinner for one". Getreu dem Motto "Same procedure like every year" liefern die Gäste aus Wolfsburg brav die Punkte beim meist mäßig agierenden Kontrahenten aus der Seidenstadt ab. Spätestens ab dem Ende des ersten Drittels torkelten sie dieses Mal wie einst Freddie Frinton über das Eis der Yayla-Arena und fingen sich stolze vier Tore binnen 9 Minuten. Dabei hatte das Spiel, wie schon das erste Aufeinandertreffen zu Saisonbeginn, gut begonnen. Wolfsburg agierte zunächst souverän, kontrollierte den Gegner und nutzte seine Chancen eiskalt aus. Machacek (4.) und Aubin (9.) hatten fast wie selbstverständlich die frühe 0:2 Führung hergestellt, der KEV büßte bis dahin umgehend für jeden seiner Fehler. Doch dann schlich sich offenbar der Schlendrian bei Wolfsburgs Team ein. Nachdem Wolfsburgs Topreihe dem Gast kurz vor der ersten Pause (19.) die Rückkehr ins Spiel ermöglicht hatte, kippte die Partie komplett. Jacob Berglund feierte mit vier Treffern (19./23./28./41.) eine bunte Tor-Revue, während beim Gast weiterhin individuelle Fehler und taktische Auflösungserscheinungen regierten. So stolperten die Grizzlys, wie jedes Jahr, über das unsichtbare Tigerfell, im Jahr 2019 allerdings nicht den Play-offs, sondern dem Saisonende entgegen. Ein sichtbar angepisster Sebastian Furchner fand im Pauseninterview dann auch keinerlei Erklärung für das Verhalten seiner Mannschaft, während Kabanovs Treffer aus der 28.Minute das desaströse Bild bereits abgerundet hatte. Berglunds vierter Treffer direkt nach Wiederanpfiff hatte dann auch schnell allen Aufhol-Ambitionen der Gäste den Zahn gezogen, Krefeld hingegen darf weiter auf Platz 10 hoffen.
Es sind also weiterhin die Auftritte gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel (und Spiele wie zuletzt gegen Ingolstadt), die einen beim Gedanken an den Verbleib einer Vielzahl von Spielern geradezu erschaudern lässt.     


0:1 Machacek (Dehner - Sparre) 4.Min
0:2 Aubin (Cassels - Leggio) 9.Min
1:2 Berglund (Costello - Ankert) 19.Min
2:2 Berglund (Costello - Riefers) 23.Min
3:2 Kabanov (Ewanyk - Noonan) 25.Min
4:2 Berglund (Saponari - Pietta) 28.Min PP 5-3
5:2 Berglund (Costello - Pietta) 41.Min

Defensiv-Comedy endet mit 5:7 Niederlage

  • Geschrieben von Martin
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Was sich mit zusammengezählt 12 Treffern spektakulär liest, war am Ende eine von beiden Seiten defensiv katastrophale Vorstellung gewesen. Wie in dieser Saison üblich, hatten die Grizzlys dabei das größere Maß an Katastrophe und leider auch an Pech auf ihrer Seite. Über 60 Minuten schafften es die Hausherren kaum einmal über mehrere Minuten ohne größere Fehler im Aufbauspiel oder der defensiven Zuordnung zu spielen und luden die Gäste förmlich zum Toreschießen ein. Dass es immer wieder zum Ausgleich reichte, war vor allem Petr Pohl zu verdanken, der mit einem Hattrick für die ersten drei Treffer der Gastgeber sorgte und somit seine Farben fast im Alleingang im Spiel hielt.
Auch die dritte Führung der Gäste durch Collins (31.), der im Powerplay einen Konter (sic) erfolgreich abschließen konnte, sollte nur von kurzer Dauer sein. Zwei Minuten später schlug bereits Wolfsburgs Topscorer, ebenfalls im Powerplay, zum 4:4 zurück. Beide Goalies hatten sich bis dahin der mäßigen Leistung ihrer Vorderleute angeschlossen. Für Gästecoach Doug Shedden Grund genug den Torhüter zum letzten Drittel zu tauschen. Wolfsburg hingegen verzichtete auf diese Option und sollte diese Entscheidung bitter bereuen. Nachdem Brent Aubin nach einer Attacke von Kelleher dummerweise die Beherrschung verloren hatte, ging es statt mit Überzahl Wolfsburg mit vier gegen vier auf dem Eis weiter. Ein echter Bärendienst, den der Ex-Torjäger seinem Team, wieder einmal, damit erwies. Wie so oft in dieser Spielzeit und wie auch zuletzt gegen Köln zu beobachten, präsentierten sich die Grizzlys bei viel Platz auf dem Eis komplett hilflos gegen eingespielt wirkende Gegner. Das 4:5 durch Wagner (52.) wirkte wie eine logische Konsequenz der nur reagierenden Wolfsburger Formationen. Doch auch dieses Mal kam der EHC durch ein schön abgefälschtes Tor zum erneuten Ausgleich - keine zwei Minuten später!
Dann folgte der Gipfel des "Vergnügens": Per Doppelschlag knockten sich die Grizzlys in der 56.Minute schließlich selber aus.
Erst sah Wolfsburgs Kuhn nicht, wie ein Befreiungsschlag aus dem Drittel des Gegners auf sein Tor zusegelte und ließ das Geschoss stumpf von seiner Ausrüstung hinter die Torlinie abprallen. Kaum wieder angepfiffen spielte Verteidiger Wurm einen No-Look-Pass hinter das eigene Tor, den Gegenspieler Collins dankbar aufnahm und die Pass-Stafette zu Elsners 5:7 startete.
Völlig genervt und pappesatt verließen die rund 2300 Unbelehrbaren die Tribünen, um sich in den kommenden 10 Tagen mit erfreulicheren Dingen zu beschäftigen.


0:1 Elsner (Greilinger) 7.Min PP 5-4
0:2 Cannone (Jobke - Koistinen) 14.Min
1:2 Pohl (Likens - Fauser) 16.Min
2:2 Pohl (Fauser - Wurm) 18.Min
2:3 Greilinger (Olson - Mashinter) 25.Min
3:3 Pohl (Furchner - Fauser) 29.Min
3:4 Collins (Koistinen - Cannone) 31.Min PP 5-4
4:4 Sparre (Machacek - Welsh) 33.Min PP 5-4
4:5 Wagner (Koistinen - Greilinger) 52.Min
5:5 Möchel (Dehner - Cassels) 54.Min
5:6 Olson (Edwards - Greilinger) 56.Min
5:7 Elsner (Cannone - Collins) 56.Min

Zum Spielbericht und dem 1.Teil des Saisonausblicks geht es HIER

Bilder vom Spiel gibt es HIER

Ein verschenkter Sieg mehr auf der langen Liste

  • Geschrieben von Martin
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In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel verlieren die Grizzlys gegen Köln die nächsten wichtigen Punkte. Nach einem eher zögerlichen Auftakt gelang es Wolfsburg über weite Strecken der ersten 40 Minuten die Partie zu seinen Gunsten zu gestalten. Die Haie präsentierten sich dabei aber als kompakt auftretender Gegner, der über alle Reihen in der Lage war Gefahr auszustrahlen. Wolfsburg Führung durch Jeremy Welsh (9.) egalisierten die Gäste durch das feine Auge von Felix Schütz (16.), der den Puck unter seinem vor ihm liegenden Gegenspieler im langen Eck unterbringen konnte.
Die Grizzlys zeigten sich indes unbeirrt und diktierten bis zum Ende des Mitteldrittels meist das Geschehen auf dem Eis. Dass es am Ende erneut keine Punkte gab, lag letztlich an der gewohnten Qualität des Wolfsburger Powerplays und dem Fehlen echter Torjäger im Team der Grizzlys. Lediglich die Reihe um Welsh zeigt in den letzten Wochen immer wieder gute Effizienz vor dem gegnerischen Tor und so war es auch erneut Topscorer Sparre, der per Alleingang die erneute Führung (26.) markieren konnte. Weitere wirklich gute bis glasklare Chancen ließen die Gastgeber in der Folgezeit ein ums andere Mal liegen, um dann im Schlussabschnitt in seltsame Passivität zu verfallen.
Die Haie, bis dahin meist durch Konter gefährlich, übernahmen somit im letzten Spielabschnitt das Kommando auf dem Eis und konnten so durch Jones (43.) und Ellis (47.), es wirkte fast mühelos, das Spiel drehen. Die Grizzlys forcierten im Anschluss zwar ihre Bemühungen doch noch ein paar Punkte zu retten, ihre Angriffsversuche blieben zumeist jedoch recht stumpf. Selbst ein frühes Ziehen des Torhüters (53.) während einer Wolfsburger Überzahl brachte kaum Gefahr für die mittlerweile verdiente Kölner Führung.
Als Wolfsburg in der Schlussphase wieder ohne Goalie agierte, setzte Dumont mit dem Schuss ins leere Tor (60.) den Ambitionen der Gastgeber ein Ende. Der Playoff-Zug fährt dieses Jahr folglich ohne die Grizzlys aus dem Bahnhof, auch wenn die Leistungen zum Ende der Hauptrunde weiterhin vorzeigbar bleiben. 

1:0 Welsh (Sparre - Machacek) 9.Min
1:1 Schütz (Uvira -Pfohl) 16.Min
2:1 Sparre (Welsh) 26.Min
2:2 Jones (Dumont - Müller) 43.Min
2:3 Ellis (Genoway - Akeson) 47.Min
2:4 Dumont (Pfohl - Jones) 60.Min

Bildergalerie und Spielbericht wurden von unseren zwei frisch vom Tierschutz übernommenen Kätzchen gefressen.

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